Rassen
derzeit bekannte Rassen
Baya
Bayas sind zwergahfte Wesen mit zwei bis drei Augenpaaren und einer meist lila-blau schimmernden Haut. Sie bilden oft Lebensgemeinschaften, in der klare Aufgabenverteilung herrscht. Eine Zweipersonenbeziehung ist eher selten der Fall. Bayas lehnen Monarchien ab und leben in einer kleinen demokratischen Gemeinschaft. Sie sind sehr in der Mineralienkunde bewandert und tauschen ihr Wissen auch mit anderen Gemeinschaften aus. In der Regel sind Bayas sehr friedliebend , doch lehnen sie den Umgang mit den Eriv strickt ab, da diese ihrer Meinung nach nur blutrünstige Dämonen sind.
Imago
Imagos sind die Götter, die sich aus den mythischen Gedanken der Urmenschen mit Hilfe der Imura manifestierten. Sie haben keine festgelegte Form, sondern tauchen meist so auf, wie sie von den Menschen zur damaligen Zeit beschrieben wurden. Imago besitzen magische Fähigkeiten und können die Naturgewalten beeinflussen. Sie sind in der Regel unendlich und haben meist eine sehr festgefahrene und engstirnigen Charakter. Sie besitzen zwar eine Seele, ist diese aber im Körper gefangen und nicht mehr dazu in der Lage etwas zu lernen. Imago sind die Stehen gebliebenen , die sich ewig nach einer bestimmten Sache dürsten. In vielen Ländern Grawits werden sie immer noch angebetet, doch die Neuzeit verdrängte sie weites gehend aus der Gesellschaft. In der Forschung werden ihre Kräfte nachgeahmt und für die Wissenschaft missbraucht.
Unmura
Unmuren sind ähnlich wie die Imago aus den mythischen Gedanken der Urmenschen in Verbindung mit den Imura entstanden. Im Gegensatz zu den Imago sind die Unmuren allerdings nicht unendlich und können durchaus auch ums Leben kommen. Sie besitzen aber meist eine besondere Fähigkeit und können die Naturgewalten leicht beeinflussen. Sie besitzen keine festgelegte Form und werden auch teilweise von Naturgewalten oder Imago geboren. Unmuren haben eine Seele und können auch dazu lernen. Sie haben sich besonders gut an die Gesellschaft der Neuzeit angepasst und leben ein ganz normales Leben zuwischen den menschlichen Kreaturen. Besonders in Andengrawit ist die Zahl der Unmuren besonders hoch. Dies ist auf den Mythos der Unterwelt zurück zu führen, der in den Mythen der Urmenschen als Ort der Dämonen angesehen wurde. Den boshaften Charakter solcher Dämonen haben die Unmuren allerdings im Durchschnitt nicht mehr. Natürlich gibt es hier auch Ausnahmen. Einige Unmuren haben sich gruppiert und streben die Weltmacht unter einen grausamen Herrscher an, doch geht von dieser Gruppierung nur wenig Gefahr aus, weil sie kein organisatorisches Talent haben und nicht dazu in der Lage sind auch in kleiner Zahl Einfluss zu nehmen.
Yospora
Die Vorfahren der Yospora waren Fischmenschen, die auf dem Grund des Meeres lebten und den Kontakt zum Festland vermieden. Nach und nach siedelten einige der alten Yospora schließlich an Land und gingen Partnerschaften mit den Olerima ein, deren Ursprung ebenfalls das Meer war. Die Kiemen der Yospora entwickelten sich zurück, um der Lunge mehr Raum zu schaffen. Mittlerweile leben die Yospora die meiste Zeit ihres Lebens an Land, aber siedeln nur direkt am Wasser. Die Haut ist grün bis gelb und auf dem Schopf entwickelten sich durch die Gene der Olerima Haare. Das soziale Verhalten der Yospora ist wie das der Urmenschen auf Grawit. Sie grenzen sich nicht als Rasse aus und leben ganz normal unter den anderen. Bevorzugt mit den Solits, Olerima, Eriv, Skuaren, Alems und Aviren. Yospora gelten als besonders stark und widerstandfähig. Sie haben ein sehr gutes Immunsystem und können über einen langen Zeitraum ohne Nahrung auskommen.
Skuar
Der Ursprung der Skuaren sind unmure Waldgeister, die sich vom Licht ernährten. Diese Geister fühlten sich zu den Solits hingezogen und fingen an Partnerschaften mit ihnen einzugehen. Nach einigen Generationen entwickelte sich die Rasse der Skuaren. Ein Skuar hat kein Geruchs und Geschmacksempfinden nimmt dafür aber Reize besonders über die Absortion von Licht wahr. Die Haut der Skuar ist besonders empfindlich und besitzt ähnlich wie in der Netzhaut Rezeptoren, die das Licht in elektrische Impuls umwandelt. Um möglichst viele Lichtwellen aufnehmen zu können sind die Skuar sehr leicht bekleidet und leben aus diesem Grund mit Vorliebe in warmen Regionen. Wegen ihrer besonderen Art der Wahrnehmung grenzen sich die Skuar von den anderen Rassen ab, weil ihre Art zu leben völlig andere Grundsätze hat. Das Aussehen spielt bei ihnen eine große Rolle und hierbei ist wichtig wie schillernd eine Person gekleidet ist. Aus Nahrung machen sie die Skuar nicht viel. Sie essen Früchte und Fleisch, achten in erster Linie aber eher auf den Nährwert als auf den Geschmack. Die Gerichte sind für Wesen mit Geschmacksempfinden ungenießbar.
Marin Kinif
Die Marin Kinifs entwickelten sich aus den Solits und werden in der Regel nicht größer als ein Kind. Es sind sehr zarte schwache Wesen, haben aber ein hohes Potenzial an Wissen, was ihnen einen besonders weiten technischen Fortschritt ermöglichte. Sie leben zurückgezogen in den tiefen Wäldern von Onawar und lehnen jeden Kontakt zu anderen Rassen ab. Sie entwickelten eine Technik, die mit der Lebenskraft von Flora funktioniert und sind Meister in der Pflanzenforschung. Marin Kinif scheinen nicht zu altern, was auf ihr Wissen über den Jungbrunnen zurück zu führen ist. Was man nicht erwartet ist, dass die Marin Kinif sehr aggressive und gewalttätige Grundzüge besitzen. Sie leben unter strengen Gesetzen und Gebrauchen die Folter bei Sanktionen. In Grawit zählen die Marin Kinif zu den unbeliebtesten Wesen und sind viele ein Dorn im Auge.
Xotl
Xotls stammen auch aus dem Reich des Wassers und leben immer noch in den Sümpfen und Tümpeln Grawits. Sie sind sehr fröhlich und freundlich, lieben das Leben und versuchen es voll auszuschöpfen. Das Grundverhalten eines Xotls ist sehr sozial. Er passt sich seinem Umfeld an und lebt sich unter fast allen Umständen prächtig ein. Ein Xotl verweilt in seinem Leben nicht an einem Ort, sondern zieht von einem zum anderen, um möglichst viel vom Leben zu erfahren und den Schatz der Erfahrung weiter aufzustocken. In Andengrawit steht der Xotl bei einigen Völkern auf dem Speiseplan, weswegen man in Andengrawit nicht auf einen Xotl zu hoffen braucht.
Eriv
Die Eriv lebten schon zu den Zeiten der Urmenschen auf Grawit und waren als Dämonen verhasst. Sie galten als Wesen aus der Hölle mit Hörnern und feuerroter Haut, die direkt vom Höllenfürsten höchst persönlich beschworen wurden, um die Menschen zu foltern und zu verspeisen. Allerdings war dieser Ruf nicht ganz so falsch. Bis auf die Beschwörung des Höllenfürsten, den es ja nicht gab, stimmte alles, was man sich über die Eriv erzählte. Sie quälten die Menschen und verschlangen sie auf bestialische Art. Mit dem Fortschritt der Menschen konnten die Eriv nicht mithalten und so drängten die Menschen sie in den Hintergrund bis zur drohenden Auslöschung. Erst nach der Imuradämmerung, die das Zeitalter der Urmenschen zerschlug, tauchten vereinzelt Eriv wieder auf und erholten sich von ihrer Niederlage. Der Gedanke der Imura hatte sich in ihren Köpfen eingebrannt und ihre bestialischen Triebe gedrosselt. Eriv sind überaus stark und mit immenser spiritueller Kraft ausgestattet. Sie leben auf ganz Grawit und sind oftmals in führenden Positionen. Trotz ihres temperamentvollen Grundwesens sind sie sehr weise und einsichtig.
Solit
Direkte Nachfahren der Urmenschen, die das Chaos schürten und die Imuradämmerung herauf beschwörten,, sind die Solits. Grundlegend hat sich an der Vielfältigkeit der Rasse nichts geändert. Allerdings verstärkte sich der Bezug zum spirituellen wieder und die Sicht für das ganze stieg ungemein. Die Solits stellen trotzdem immer noch eine große Gefahr für das Allgemeinwohl da. Ihr Übermut und Machtdurst liegt in ihrem Blut und ist selbst durch die Geschichte nicht zu drosseln. Solits leben auf ganz Grawit und entwickeln zusammen mit anderen Rassen große Städte und Siedlungen. Sie sind der Patron des Impulses und stehen für den Fortschritt und die Beschleunigung.
Alem
Die Alem sind den Eriv sehr ähnlich, doch ihr Lebenszyklus ist besonders einzigartig. Die Haut der Alem ist sehr robust , wodurch die Empfindlichkeit und Feinfühligkeit allerdings leidet, gelb bis braun und in den meisten Fällen vermehrt mit Pigmentstörungen übersäht. Der Alem beginnt sein Leben als neutrales Geschlecht entwickelt mit zunehmenden Alter das weibliche Geschlecht und dessen Merkmale und im hohen Alter schließlich das Männliche. Ein Alem erreicht oft ein sehr hohes Lebensalter. Sie leben aufgrund ihres körperlichen Wandels in eigenen Gesellschaften, grenzen sich nicht ab, aber bevorzugen den Kontakt der eigenen Rasse. Der Alem kann im männlichen Stadium eine beachtliche Größe aufweisen.
Olerima
Das Volk des Wassers. Die Olerima lebten im und mit dem Wasser. Die Evolution sah allerdings ein Leben an Land vor und so entwickelten sie die athletischen sehr groß gewachsenen Geschöpfe zu Landbewohnern. Die Kiemen und Flossen verschwanden völlig und nur die dunkel- bis hellblaue Haut erinnert an das Leben im Wasser. Die Olerima sind engelsgleiche Geschöpfe, die mit dem Äther mitschwingen und leben. Ihre spirituelle Kraft grenzt schon an die der Imago. Ein Olerima lebt mit anderen Rassen zusammen bevorzugt aber seinesgleichen in der Umgebung. Sie verachten die übermütige Art der Solits und prophezeien den Untergang durch deren Hände.
Avire
Anders als die Solits sind die Avire nicht dem Hochmut und dem Übermut verfallen, sondern lieben die Einfachheit und den Segen der Natur. Die Avire verabscheuen das Stadtleben. Ähnlich wie die Xotls lieben die Avire das Leben und ziehen daher als Nomaden, die ihr Lager immer wieder an neuer Stelle aufschlagen, durch die Welt. Sie sind sehr naturverbunden und haben stark ausgeprägte Instinkte. Ihr Geschick und Handfertigkeit, die durch das zusätzliche Armpaar gesteigert wird, macht sie zu Meistern des Handwerkes. Ihr äußeres Erscheinungsbild gleicht den der Solits.
Dekroa
Die Dekroa gelten als ausgestorben, doch auf einem entlegenen Ort im Himmelsreich soll es noch Dekroa geben. Die geflügelten Vogelmenschen mit dem schwarzen Auge und den Krallenfuss galt en schon zu den Zeiten der Urmenschen als ein Mythos, denn hat man selbst mit hoch entwickelter Technik nie einen Beweis erbringen können, ob es wohl jemals die Dekroa gegeben hat. Und selbst in der Epoche der Gegenwart Grawits ist die Existenz der Dekroa nicht bewiesen. Vereinzelt wurden Dekroa gesehen, wie sie sich in Städten aufhielten, doch schnell wurde es unter die Kategorie Unmura abgelegt, denn waren geflügelten Unmuren schließlich nichts neues. Eine Legende besagt, dass es einer Dekroa gelungen sei den Wurzelsaft des Altorbaumes im Kern der Welt zu trinken, um somit über dem Chaos und dem Kosmos stehen zu können. Der Graben zu Andengrawit wurde nach ihr Lady Zorka benannt. Ihre tatsächliche Existenz ist allerdings nicht sicher.
Rökna
Die Rökna sind das Ergebnis jahrelanger Genforschung. Bei den Röknaforschungereihen vermischten die Urmenschen die Gene von Menschen mit denen von Dinosauriern, die es ja auf Grawit immer schon gab. In erster Linie suchten sie nach einem geeigneten Cocktail, um die regenerierenden Kräfte der Echsen auf die Menschen zu übertragen. Allerdings erschufen sie dadurch eine völlig neu Lebensform, die allerdings zu damaligen Verhältnissen nicht länger als ein Tag überleben konnte. Die Versuchsreihe wurde aufgrund etlicher Verbote gestoppt. Erst nach der Dämmerung der Chaosemotion, die die Epoche der Urmenschen zerschlug erwachten die tot geglaubten Kreaturen mit Hilfe der Imura aus ihrem Schlaf und pflanzten sich fortan fort. Die Rökna sind haben ein sehr hitzigen und temperamentvollen Charakter und sind den Solits im Verhalten sehr verwand. Sie besitzen kräftige Schwingen, mit denen sie auch weite Strecken mühelos zurücklegen können. Die meisten Rökna neigen zu Gewaltsamkeit und Kriminalität.
Üboride
Das älteste Volk auf Grawit ist das Volk der Üboriden. Zu den Zeiten der Urmenschen lebten die Üboriden, die damals nur halb so groß waren, inmitten der Dinosaurier. Die Urmenschen gingen bei dem Üboriden von keiner intelligenten Lebensform aus. Sie waren nicht besonders auffällig noch aggressiv. Viele Üboriden starben in Forschungslaboren, doch der Rest überlebte bis zur Gegenwart Grawits. Die Üboriden werden bis zu tausend Jahre alt und leben mit der Natur und den Tieren im Einklang. Sie sind Pazifisten und lehnen jede Form von Gewalt ab. Die weiblichen Üboriden besitzen Flügel und sehen auch rein äußerlich völlig anders aus als die männlichen Üboriden, die ein zweites Armpaar besitzen und in Stämmen zusammen leben. Das Üboridenweibchen lebt meist mit anderen Weibchen in den Baumkronen und sorgt sich dort gemeinsam um den Nachwuchs. Männchen und Weibchen kommen lediglich zur Fortpflanzung in Kontakt.
Rimurar
Ein Wesen, welches in der Lage war Emotionen zu produzieren, verlässt die Welt der Lebenden und hinterlässt seinen Körper sowie einen Rest an Emotionen. Nachdem der Körper den Prozessen der Verwesung erliegt sammelt und materialisiert sich die restliche Emotion zu einer pechschwarzen Substanz. Serror. Diese Substanz sickert in den Boden und sammelt sich im Serrorkreislauf. Ist eine gewissen Masse erreicht sondern sie Teile aus dem Serrorstrom ab, um das Massengleichgewicht wieder herzustellen. Der abgesonderte Teil erlangt die Form der Rimurar, dem Dunkelmenschen. Rimuras sind oft die letzte Station einer Seele, wenn diese noch gewisse Sachen zu erledigen hat. Die Seelen nutzen den Körper des Rimurar und können mit ihm zwischen Zeit Raum und Dimensionen Wandeln, da sein den gesamter Körper letztlich aus der Ungebundenheit der Emotion besteht. Wird der Rimura nicht drei Tage nach seiner Entstehung von einer Seele bewohnt schließt sich das Tor zu Etah und der Rimurar verwandelt sich in eine unkontrollierte Emotionsbestie, die ganz nach den Emotionen handelt aus der sie besteht. Rimurar gelten als unheimlich und werden von vielen Wesen auf Grawit gemieden. Sie leben überall dort wo sie noch etwas zu erledigen haben oder die Freude des Lebens erneut erleben möchten. Der Rimurar hat das gesamte Wissen der Seele aus allen Leben in sich und kann es jederzeit abrufen, was ihm zu einen überaus weisen Wesen macht.
Blut
Die Rasse der Blut ist auf den seltsamen Wunsch eines Imagos zurück zu führen, der sich unsterblich in die wolfsähnlichen Geschöpfe die Usede verliebte. Leider konnte er keine vernünftige Kommunikationen mit den Tieren führen, obwohl er die Sprache sehr wohl verstand. Der Imago suchte in Reisen durch Grawit eine Lösung für sein Problem. Er studierte die unterschiedlichen humiden Rassen, die sich nach der Imuradämmerung gebildet hatten und entführte jeweils ein männliches und weibliches Wesen von jeder dieser Rassen. In einem aufwändigen magischen Ritual verschmolz er seine Gefangen mit einem Usede und erhielt daraufhin ein männlichen und ein weiblichen Blut. Die Blut leben sehr zurückgezogen und vermeiden den Kontakt zu anderen Rassen. Noch immer beten sie ihren Gott an, der sie erschaffen hat und führen Unterhaltungen mit ihm. Der Imago tut alles für seine Menschen und schützt sie vor jeder Gefahr. Die Blut nutzen keine Technik und leben ein einfaches Leben als Jäger und Sammler.
